Bochumer Gesundheitstraining & weitere Angebote

für Tumorpatientinnen und Tumorpatienten sowie anderen chronisch kranken Menschen

In der Arbeitsgruppe "vegetative Funktionen" an der Ruhruniversität Bochum wurde 1982 ein Trainingsprogramm entwickelt (Prof.Dr.Dr.Niesel, Dipl. Psych. E.Beitel), das auf den Überzeugungen des amerikanischen Krebstherapeuten Simonton aufbaut. Es hat zum Ziel, durch geeignete Übungen die Selbstheilungskräfte anzuregen und zu stärken, um damit die körpereigene Immunabwehr zu stabilisieren.

Wer sich mit Fragen der Gesunderhaltung beschäftigt oder sich schon die Frage stellt, wie kann ich WIEDER GESUND werden, wird immer auf bestimmte Lebensbereiche aufmerksam, die für das seelisch-körperliche Wohlbefinden von großer Bedeutung sind.


Die Themen des Trainings:

Ort der Ruhe und der Kraft
Vorstatzbildung
Lebensenergie
Lebensfreude
Abwehrsystem
Ernährung
INNERER BERATER / INNERE BERATERIN
Beziehung
Lebensweg
Grundbedürfnisse
Krankheitsgewinn
Kränkung
Lebensplanung
Abschied, -Tod- Neubeginn
Sebstvertrauen
Konfilkte
Lebensplanung

Folgende Bereiche werden im Seminar trainiert:

Auseinandersetzung mit eigenen Einstellungen und Gewohnheiten. Pessimistische Überzeugungen entziehen uns Energien, während optimistische Einstellungen unsere Vitalität stärken. Gesundheitsbelastende Gewohnheiten werden überprüft.
Fragen nach den Lebenszielen.

Habe ich Vorstellungen, wie ich gesund bleiben kann oder gesund werden will? Oft setzen bewusst gemachte Ziele ungeahnte Kräfte in uns frei! Bewegungsübungen, die auf ganzheitliche Art ansprechen. Das bewusste Einbeziehen unseres Körpers und die Beschäftigung mit Dingen, die Freude und Spaß machen, stärken die seelisch-körperliche und geistige Verfassung. Zu den Seminarinhalten gehören Entspannung und Bewegung mit Musik, Meditation, Einzel- und Gruppengespräche. Im Bochumer Gesundheitstraining arbeiten wir auch mit Vorstellungsübungen, Phantasiereisen und mit Imagination

Dr. Carl O. Simonton, ein berühmter amerikanischer Onkologe und Psychotherapeut arbeitet mit seinen Krebspatienten unter anderem mit Visualisierungsübungen. In einer seiner Studien teilt er die Ergebnisse seiner Arbeit mit der Visualisierung mit. Er untersuchte Krebspatientinnen und Krebspatienten mit einem bereits streuenden Brustkrebs, Dickdarmkrebs und Lungenkrebs. Die Patienten, die in der Versuchsgruppe mit einer Entspannungstechnik behandelt wurden, lebten zu 73 Prozent länger als die Tumorgruppe ohne die Entspannungstechnik.

Prof. Dr. R. Grossarth-Maticek von der Universitätsklinik Heidelberg hat unter strengen schulmedizinischen Kriterien und exakten wissenschaftlichen Bedingungen ebenfalls Studien zu diesem Thema durchgeführt. Er untersuchte Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe Brustkrebspatientinnen bekam von ihm ein Autonomietraining angeboten, die andere Gruppe nicht. Die Gruppe mit dem Autonomietraining hat eine zu 83 Prozent höhere Überlebenszeit. Damit ist die Wirkung von Entspannungsverfahren bei Tumorpatienten nachgewiesen.

Das Wohlbefinden als Ergebnis eines Gesundheitstrainings ist nach R. Grossarth-Maticek, sehr oft der Erfolg von Selbstregulation. Dieses wiederum sieht er als wesentlichen Hebel zur Bewältigung von Krebs.

Das Bochumer Gesundheitstraining findet in Villingen-Schwenningen an zehn Abenden statt.

Außerdem biete ich verlängerte Wochenendseminare zu bestimmten Themen an.

In besonderen Fällen kann dieses Training auch an Einzelpersonen und Familien angeboten werden.


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